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29. Juni 2020

Spirituelle Ökologie oder wer wir schon immer waren

Ich denke, wir müssen die Natur als intelligent und spielerisch begreifen. Sie ist ungeheuer anpassungsfähig und findet immer wieder neue Lösungen für Probleme.

Gerd Binnig, Nobelpreisträger für Physik, Deutschland

Ist Dir bereits aufgefallen, dass in der modernen Diskussion die menschliche Intelligenz eher mit Computern als mit der Natur verglichen wird? Vielleicht könnte dies auf eine verlorengegangene Orientierung im menschlichen Leben hindeuten.Gegenwärtig ist man sich des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur nicht mehr sicher, da diese oft als Gegensätze betrachtet werden.Deutlich wird dies daran, dass sich viele ausmalen können, dass eher Maschinen ein künstliches Bewusstsein haben könnten als unsere Mitwesen ein natürliches.Obwohl wir uns mit ihnen das Leben und den Atem teilen, mit den Tieren und Pflanzen, den Bergen und den Flüssen und vielen mehr, wird ihnen häufig kaum Bewusstsein oder Intelligenz zugesprochen. Und das, obgleich sie weit vor uns hier waren und uns auch überdauern werden. Ist dies nicht paradox?

Die Spirituelle Ökologie, auch Tiefenökologie genannt, nimmt die dem materiell-mechanischen Weltbild entgegengesetzte Ansicht an. Diese ökologische Philosophie sieht im Menschen nicht den Tyrannen der Erde, sondern ein Glied im dynamischen Netz des Lebens. Dieser lebe gleichwertig neben all den anderen Lebensformen. Sie erkennt, dass der Mensch in dieses sich immer wandelnde Lebensgewebe eingebettet ist und in einer ewig lebendigen Beziehung zu seiner Mitwelt steht.

Sie möchte den Menschen darin ermutigen, sich seiner inneren und der äußeren Natur zu öffnen, damit wir uns daran erinnern, wer wir tatsächlich sind und wieso wir auf Mutter Erde leben.

Erfahre mehr darüber in der Zeitschrift Tattva Viveka:

https://www.tattva.de/category/naturwissenschaft/oekologie/

Alice Deubzer Recalde, Redakteurin und Verehrerin des Lebens.

 

Kategorie*: Allgemein
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