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Unsere Story

Wie alles begann…

Nachdem wir Peter, den Gründer der Rolling Tiny House GmbH in unserer Plattform in der Kategorie “Probewohnen im Tiny House” nach anfänglichen Bedenken seinerseits und zugegeben, auch unsererseits, denn er war schon eine harte Nuss, begrüßen durften entwickelte sich nach und nach ein Interesse der doch auf den ersten Blick gegensätzlich geführten Unternehmen füreinander .

Alternative Wohnformen gesellschaftlich integrieren und praktisch umsetzen

Peter nennt sich selbst, den “hanseatischen Kaufmann”, dem vor allem die Legalsierung und somit rechtliche Belange im Tiny House Markt wie die Baugenehmigung und der Wärmeschutznachweis wichtig sind. Wir Ogrido, die “Alternativen”, denen Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Gesundheit von Mensch, Natur und Tier wichtig sind, mit der Gründerin, Isabelle Beate, die “Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie” ist. Dies schien sich erst einmal entgegen zu sprechen, doch wir erkannten mit der Zeit immer mehr, dass beide Anliegen im Grunde sogar perfekt zusammen passen und auch notwendig sind, damit sich alternative Wohnformen auch tatsächlich gesellschaftlich integrieren und praktisch umsetzen lassen!

Die Fusion von rund und eckig in einem gemeinsamen Tiny Landhaus

Auch menschlisch entwickelte sich mit der Zeit eine Freundschaft und irgendwann im Frühling 2020 wurde klar- wir möchten gemeinsam ein Tiny House bauen. Kein Bauwagen, kein Wohnwagen, keine Campinghütte sondern ein echtes baugenehmigungsfähiges Wohnhaus nur eben in tiny. Alles was uns wichtig ist sollte dieses Haus mit sich bringen- ländlich, naturbelassen, bodenständig, ein Landhaus im Fachwerkstil. Ein schon längerer Traum von Peter, der selbst in einem Fachwerkhaus lebt. Isabelle ist schon lange ein Fan von Rundbauten und in Verbindung damit konnte sie schon selbst, die heilende Wirkung von natürlichen Wohnraum erleben.  So war es klar, ein eckiges Tiny House wird es nicht und so wurde als zentraler Punkt ein Dom in das Tiny House integriert. Baurechtlich und planerisch gar nicht so einfach.  Zudem traf auch hier, klassisch bodenständig auf alternativ visionär. Was soll es denn nun sein – eine Jurte, nein, ein Getreidespeicher, nein, ein Dom! Und so sollte eine Kombination aus Runddach und Satteldach entstehen, eine Dom-Kuppel mit freiem Blick nach oben zu den Sternen…

Ein Name entsteht und die Entwicklung beginnt

Ein Name wird gefunden „Rolling OgridHome“ , der erste rollende Dome passt wunderbar zu unseren Namen- wie dafür geschaffen! Design Konzepte werden entwickelt. In dieser Serie soll eine 3. Tiny House-Modellreihe entstehen, in der eine Fachwerk Bauern Dame die erste sein soll. Es wird auch entschieden, dass die OgridHomes kein straßenzugelassenes Tiny House, aber mobil mit Tieflader sein sollen. Vorteil- es kann ein höheres Gewicht eingeplant werden, es kann länger sein und somit kann auch mit natürlichen Materialien wie Dämmung und Holzkonstruktion gearbeitet werden. Wir möchten unbedingt alle Vorschriften einhalten und nicht faken!

Entwicklungsteams werden gebildet. Bauzeichner, Architekten, Baustatiker, Energieberater, Zimmerer, Möbeltischler, Kaminbauer, Elektriker, Klempner, Zulieferer, Stahlbauer für den Trailer. Ein riesiges Team für ein einziges „tiny“ Ziel und es folgen nächtelange Skype-Konferenzen …

Und auch Phasen der Ernüchterung treten auf– alles wird viel teurer als ursprünglich geplant. Die Entwicklung hat bereits Unsummen verschlungen. Peter L. Pedersen fragt in die Runde „Die Dom-Kuppel im Schlafzimmer wird richtig aufwendig und teuer. Brauchen wir so was wirklich?“ Böse Blicke. Überstimmt. Okay, wir brauchen sie… Scheitert das Projekt? Nein, wir machen weiter… Isabelle Beate bezieht den Jurtenpapst, Claudius Kern aus Österreich mit ein, der jedoch nur telefonisch von Spanien beraten kann und dann schlußendlich das Planungsbüro Reinhard Hesse, der Domarchitekt des Paideuma Dome. Ein Traum wird quasi wahr! Kevin Fuchs der Schreiner und Techniker des benannten Büros kann überzeugt werden für unser Projekt und auch selbst überzeugen und somit kommen alle mit ins Boot.

Es wird konkret…

Herbst 2020- Die ersten konkreten Pläne liegen vor. Es sieht wundervoll aus. Jetzt geht es an die Detailarbeit.

Die Entscheidung steht: Wir gehen noch vor Weihnachten in die Öffentlichkeit. Der nächste Lockdown droht und wir wollen den Menschen ein kleines positives Lebensgefühl mitgeben.

Ein neuer Streitpunkt- nach langem Möbeldesign von Ogrido Chefin, Isabelle Beate empfiehlt der Möbeltischler der Rolling Tiny House GmbH, einen Teil der Massivholzmöbel mit den Innenarchitekten des neuen Kooperationspartners XXXLutz zu entwickeln. Nicht alles muss maßgefertigt werden.

Zudem hat einen 13 Meter langen Trailer für ein baugenehmgigungsfähiges Tiny House mit Drehschemel noch niemand gebaut. Der Statiker sagt „es geht, aber allein der Trailer wiegt mehr als zwei Tonnen“. Trailer-Produktion Schwerin: „Es geht aber wir müssen das Fahrgestell selbst bauen. So etwas gibt es in ganz Europa nicht zu kaufen. Und beachtet bitte den Transportaufwand zur Feuerverzinkung hin zu zurück und dann zur Endmontage“. Produktionsleiter Endmontage: „Es geht, wenn wir auf den Sicherheits-Stahlrahmen verzichten. So große Tauchbecken hat keine Zinkerei in Norddeutschland. Das heißt: keine Erdbebenstatik für deutsche Erdbebenregionen. Pech… Man kann nicht alles haben.

Abschlussgespräche aber immer noch keine endgültigen Preise. Trailer-Produktion in Schwerin und Endmontage in Bad Segeberg benötigen mehr Zeit. Egal, wir gehen in die Öffentlichkeit, Isabelle und Peter geben ihre Pressemitteilungen heraus. Unser Vorschlag: bis 31. Januar 2020 bieten wir Bestellern einer Tiny Kate einen Frühbucher-Rabatt und die Möglichkeit, eigene Ideen mit in die Produktion einzubringen, die ab Februar 2020 starten soll. XXL Lutz meldet sich nicht- gut, dann doch saubere Arbeit unserer eigenen Tischlerei mit Ogrido Design.

Auch die Energie und Gesetzesgrundlagen müssen stimmen!

Wärmeschutznachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz muss unbedingt sein- ohne den gibt es keine Baugenehmigung in Deutschland. Energieberater: „Wir kriegen es hin. Das wird das kleinste Bauernhaus mit Wärmeschutznachweis in Europa“.

Der Kaminbauer (Meisterbetrieb in 3. Generation): „Wir können einen passenden Pelletofen liefern. Programmiert aber die Software um, wie Ihr es für Eure anderen Tiny Houses schon macht. Sonst macht Ihr aus der Tiny Kate eine Sauna-Landschaft.“

Winter 2020- fast ein Jahr ist vergangen, bis aus einer Idee ein neues Tiny House wurde und über Nacht kommen über 40 Anfragen, Wahnsinn.

Ende gut, alles gut…

Kundenstimmen:   „Bauernhaus mit Tiny House, das ist es“, “ein rollender Dom, ein Tiny House für die Gesundheit, wow”, „das bekomme ich auch bei meinem Bauamt durch“, “Mensch ist die schön”.

Und aktuell sind nun auch die Preise da und die sind sogar voll im grünen Bereich. Ende gut, alles gut…

Im Februar ist nun die Produktion geplant, so dass wir die erste Kate Ende März fertig gestellt haben und ihr Euch live von ihr überzeugen könnt. Auch Probewohnen ist dann möglich.

Fortsetzung folgt…

Schaue dir hier das Interview mit Isabelle Beate, Geschäftsführerin der Plattform für Alternatives Wohnen und Reisen und Peter Pedersen von Rolling Tiny House an….https://www.youtube.com/watch?v=FZZRB-dD-RM&feature=emb_logo

 

Anfragen kannst du hier… https://www.ogrido.com/contact/